Warum ich spiele, was ich spiele!
Laaaaaangweilig
So. Ich sitze also gerade vor meiner PS3 und schaue auf den Schrank darüber, auf dem sich nun mehr ca. 30 PS3 Spiele sammeln. Doch warum schreibe ich das? Nun gut. Schauen wir mal in meinen Steam Account und auch hier sind es knapp 30 Spiele. Doch wisst ihr, was das Traurige an der ganzen Sache ist? Ich habe maximal 5 Spiele aus beiden Sammlungen exzessiv gespielt und nur maximal 10 Spiele durchgespielt. Und unter den Spielen sind sehr viele AAA-Titel, die durch die Bank in den gängigen Zeitschriften und auf Webseiten mehr als 80% Wertung kassiert haben.
Doch woran liegt das? Viele würden sagen, dass es am Alter liege, aber das würde ich so nicht unterschreiben, denn einen großen Teil meiner Freizeit widme ich ja immer noch den Spielen, nur scheinbar nicht mehr den Titeln, auf welche die Masse so steht. Überhaupt. Wenn ich mir mal ins Gedächtnis rufe, mit welchen Spielen ich den Großteil meiner Zeit (mehr als 6 Monate) verbracht habe oder die in irgendeiner Weise noch nachhaltig im Gedächtnis verblieben sind, so komme ich auf nicht all zu viele, die ich nachfolgend gerne mal auflisten möchte:
- Zelda (NES)
- Mystic Quest (Gameboy)
- Zelda Links Awakening (Gameboy)
- Kirbies Pinball Land (Gameboy)
- Wario Land (Gameboy)
- Zelda 3 (SNES)
- Secret of Mana (SNES)
- Super Mario Kart (SNES)
- Super Mario World 2 (SNES)
- Quake 3 Arena (PC)
- Duke Nukem 3D (PC)
- Diablo 1/2 (PC)
- Baldurs Gate (PC)
- Trackmania Nations (PC)
- World of Warcraft (PC)
- Counterstrike (PC)
- Heroes of Newerth (PC)
- DOTA (PC)
- Terraria (PC)
- Super Mario Kart 64 (N64)
- Zelda Ocarina of Time (N64)
- Mario 64 (N64)
- Extreme G (N64)
- International Super Star Soccer 64 (N64)
- Final Fantasy 7 (PSX)
- Final Fantasy 9 (PSX)
- Pro Evolution Soccer 5 (PS2)
- Demons Souls (PS3)
- God of War 3 (PS3)
- 3D Dot Game Heroes (PS3)
- Braid (PS3)
- Outland (PS3)
Erschreckend, dass es nur EIN einziges PS2-Spiel in die Liste gepackt hat. Ich würde behaupten, dass ich, wenn ich alle Spiele zusammen nehme, die sich hier in meiner Wohnung befinden, bestimmt die 200er Marke durchbreche und von diesen 200 Spielen schaffen es nicht mal 30 auf die obige Liste. Was vollends fehlt, sind wirklich die AAA-Titel der Neuzeit. Den ganzen Call of Duty-Käse und Konsorten. Ich mag nicht behaupten, dass diese Spiele schlecht sind, aber sie begeistern mich nicht mehr. Absolut nicht. Im Grunde kann ich diese Liste sogar noch weiter verkürzen, auf die Spiele, die ich in meinem Leben wirklich wie ein bekloppter gezockt habe und immer noch zocke:
- Quake 3 Arena
- Counterstrike
- Internation Superstar Soccer 64
- Secret of Mana
- Zelda – Ocarina of Time
- Final Fantasy 7
- Heroes of Newerth
Sechs Spiele von 200, die in meinem Gehirn als DIE Spiele meines Lebens verankert sind. Und wenn ich mir meine letzten Käufe an Spiele so betrachte, so verschiebt sich das bei mir immer mehr in die Indie-Spieleszene. Derzeit zocke ich Terraria und Outland. Und beide Spiele fesseln mich mehr als alle 100 Millionen Spiele, die in letzter Zeit veröffentlicht wurden. Mir fehlt es einfach an Charme in diesen Spielen. Mir fehlt die Seele. Ich habe nicht das Gefühl, dass es den Entwicklern um den Spieler geht, sondern eher darum, möglichst viel zu blenden. Mir kommt es so vor, als würde Michael Bay in allen neuen Spielen als Produzent dienen. Die Vergewaltigungen von Mass Effect und Dragon Age in ihren Fortsetzungen ist doch exakt das Signal, wo es hingehen soll heutzutage. Vor dem Bildschirm soll also ein Idiot sitzen, der keinerlei Lust mehr hat, sich mit dem Spiel und seinen Mechanismen auseinander zu setzen, sondern nur noch von Effekten berieselt werden möchte. Ich sage ab von dem. Ich habe da keine Lust mehr drauf. Ich spiele lieber ein Braid, das mir die Liebe im Detail zeigt. Bei dem das eigentliche Spiel im Vordergrund ist und nicht die Werbekampagne dahinter. Vielleicht ist es auch der stetige Hang zum Realismus, der mich stört, sowohl in Grafik als auch in anderen Dingen. Vielleicht fehlt mir das Abstrakte, was ich früher noch nutzte, um mir selbst vorzustellen, wie der Dungeon in Wirklichkeit aussehen würde. Oder wie der Drache, der als Pixelbrei dargestellt ist, in der Realität fliegen würde. Das Denken und die Vorstellung wird mir abgenommen. Doch statt den knallharten Realismus im Gameplay durchzuhalten, wird hier die Schere maximal angesetzt. “Ausprobieren” wird verboten. Und wenn “Ausprobieren” erlaubt ist, dann ist das ganze Spiel. Man wandelt zwischen den Extremen. Alles oder Nichts. Mass Effect 2 oder Minecraft!? Dragon Age 2 oder Oblivion!? Ich bin froh, dass es Plattformen wie PSN und Steam gibt, denn nur so wird Spielern ermöglicht, für Spieler zu entwickeln ohne den Druck eines Publishers zu agieren, der die Daumenschrauben im Budget ansetzt. Vielleicht bin ich auch einfach zu anspruchsvoll, denn nur so kann ich mir meinen Hass auf die Nintendo Wii und den großen Rattenschwanz erklären, den diese “Familenkonsole” hinter sich herzieht. “Ja nicht denken.”
“Ja nicht denken.” Das scheint wohl die Message zu sein, hinter der die vielen Spiele heutzutage gepackt werden. Dann mal viel Spaß beim Zocken, ihr CODler MWler und Wii Sportler
Guttenberg und ich. Große Freunde.
Ich poste jetzt einfach mal meine Email, die ich gestern in einer Diskussionsrunde geschrieben hatte. Ich war da leicht gereizt, also verzeiht mir meinen Tonfall:
Seid mir nicht böse. Ich habe die Quadratur des Kreises versucht, aber bin immer an einer entscheidenden Konstante namens PI hängengeblieben, wenn ich die Funktion gegen Unendlich laufen ließ. Das kann nicht die Lösung sein? Vielleicht muss ich da mal andere Quellen zu Rate ziehen. Aber als junger Familienvater hatte ich auch Probleme, meine Hü-und-Hott-Politik und meine eine Million Kindermädchen, die sich um meine Kinder und meine Frau kümmern, während diese mit meiner schwarzen Amex am Shoppen ist, unter einen Hut zu bekommen.Ich gestehe ja meine Fehler ein, dass ich mich zu Beginn meiner Doktorarbeit unwissentlich in meiner komplette Einleitung, die ca. 470 Seiten ging, von einem Artikel aus der FAZ „inspirieren“ lies und vergessen hatte, diese Quelle kleingedruckt im Impressum unter meinem Adelstitel zu erwähnen.
So. Und jetzt mal ohne Sarkasmus und Ironie. Der Kerl ist für mich die laufende Witzfigur des Jahres. Erstens sind knapp 500 Seiten für diesen Schund schon Parodie genug – hoch lebe die Karnevalszeit – und stellen damit auch noch ein Armutszeugnis für die Universität Bayreuth und noch viel schlimmer für den betreuenden Doktorvater dar, der wohl seinen Job wirklich uuuunheimlich ernst zu nehmen scheint und es nicht schaffte aus den 50% Kopien dieses Werkes nur einen einfachen Absatz als Stichprobe bei Google einzutippen. Zweitens ist es eine Beleidigung gegenüber allen Menschen, die derzeit an ihrer Dissertation arbeiten (und bedingt durch ihren Nachnamen leider nicht das Glück des Gold kackenden Esels haben), dass der Penner nicht zugibt, dass er seinen Scheißdreck noch nie im Leben selbst gelesen, geschweige denn, selbst verfasst hat.
Und das allerschlimmste ist, dass der dumme Pöbel Deutschlands wahlberechtigt ist und so einem Dünnbrettbohrer und Schauspieler noch den Rücken deckt. Es ist Betrug!! Aber – verzeiht, dass ich den Begriff nochmals verwende – dem dummen Pöbel scheint es wohl nicht ganz bewusst zu sein, welch eine Bedeutung ein akademischer Titel dieser Art für einen Politiker hat, welche Türen das öffnet und dass das Urheberrecht in der Wissenschaft wohl eines der größten Güter ist, die bestehen. Was erwartet man aber auch von Menschen, deren Wochenendbeschäftigung es ist, bei RTL für die DSDS-Y-Promis anzurufen oder aus dem Pott der Übelkeit die letzten Kotzbrocken eines Lena Songs mit dem Handy via SMS herauszufischen. Egtl gehört der Merkel für ihr unterstützendes Scharadengeblubber auch noch gleich der Titel abgenommen oder gleich dem Herrn Kohl als garnierte Weihnachtsgans mit einem Apfel im Hintern auf den Tisch gelegt. Ich denke, er würde sie mit einem Haps runtergewürgt haben.
Naja. In einem halben Jahr interessiert das eh und je niemanden mehr, da wir zu diesem Zeitpunkt wohl auch schon wieder fünfhundert Millionen Spendenmarathons und andere Heuchlereien hinter uns haben. Dann muss ich mir wieder diesen schmalzigen Schwarzkopf-Gel-Typen in Unterschichtentalkrunden anschauen, wo er sein schauspielerisches Talent abspult – in Adelskreisen lernt man ja grundsätzlich bei Tischrunden herzlich über jegliche Oberflächlichkeit zu lachen – und versucht seine Herkunft mit Jeans, Hemd und Sacko durch seinen schlechten Geschmack zu verbergen.
So. Ich denke, ich habe meiner Wut nun deutlich Ausdruck verliehen.
Bis heute Abend und entschuldigt meinen kurzzeitigen erhöhten Blutdruck.
Ich muss jetzt leider weiter an meiner Abschlussarbeit schreiben.
Viele Grüße,
Jeffrey
osx86 – How to hackingtosh
Vorwort
Da ich leider mit meinem Macbook keine zwei Monitore betreiben kann, ich aber dennoch auf diesen Komfort nicht verzichten möchte, habe ich mich daran gemacht, auf meinem Desktop PC Snow Leopard zu installieren.
Seit Apple ihre PowerPCs eingemottet hat, ist rund um dieses Thema eine riesen Community entstanden mit Tools, Bootloader, Kernel Extensions und allem, was dazu gehört.
Erste Anlaufstellen sind hierbei:
Mit diesen beiden Seiten war es mir ohne Probleme möglich, meinen Rechner zum Laufen zu bringen.
Bevor man jedoch anfängt zu träumen, sollte man zuerst in einer Community geführten Kompatibilitätslitste überprüfen, ob denn mit Mainboard, CPU und Grafikkarte keinerlei Probleme bei der Installation aufkommen. Mittlerweile ist der Bootloader, um OSX zu starten, so dermaßen optimiert, dass nur noch sehr wenige Kernel-Extensions (so genannte ketx) dem Betriebssystem hinzugefügt werden müssen.
Vorbereitungen
Vorab muss doch ein wenig Arbeit investiert werden, dass man überhaupt in den Genuss des Installers kommt. Das allerwichtigste ist natürlich eine Snow Leopard Installations DVD. Da das OS für 29 Euro doch erschwinglich ist, sollte das keinerlei Problem sein.
Haltet euch an das “Preparation”-Kapitel von diesem Guide. Letztendlich wird dort das Folgende gemacht:
- Retail DVD als Image auf den USB-Stick übertragen.
- Installationsplatte partitionieren (1. Bootloader, 2. OSX, 3…)
- Chameleon Bootloader auf den USB-Stick kopieren
- USB-Stick bootbar machen
- Kernel-Extensions und DSDT.aml rüber kopieren.
Ich möchte euch bitten, dass ihr nicht die DSDT.aml nutzt, die in dem Guide mitgeliefert wird. Was ist egtl diese DSDT? Nun ja. Letztendlich ist es eine Beschreibung eurer Hardware-Komponenten, die OSX dann nutzt, um die passenden Treiber zu initialisieren. Da die ACPI nur unzureichend vorhanden sind in OSX, nutzt OSX DSDT-Dateien, die eben ACPI ersetzen. Richtig ist sogar, dass der Bootloader die DSDT nimmt und OSX vorgaukelt, ein Mac zu sein.
Überhaupt ist der Bootloader wohl das mächtigste Werkzeug in diesem ganzen Toolset. Nur mit ihm ist es überhaupt möglich, den Installer und das Betriebssystem zu starten. Denn OSX benötigt EFI, welches auf 99% der aktuellen Rechner nicht vorhanden ist. Der Bootloader emuliert nun das Ganze und somit ist es möglich, den Apfel auf den Desktop PC zu bekommen.
Der Workflow lautet also, dass ihr die DSDT aus eurem Laufendem System extrahieren müsst: ACPI -> DSDT -> patchen -> kompilieren. Vor einiger Zeit durfte man das noch per Hand machen. Mittlerweile funktioniert die Geschichte aber mit dem DSDT-Auto-Patcher sehr einfach. Grundsätzlich könnt ihr davon ausgehen, dass wenn euer Mainboard in der Liste von dem DSDT-Patcher auftaucht, die Installation und der spätere Betrieb bis auf ein paar Kleinigkeiten reibungslos ablaufen wird.
Haltet euch also an den Guide und kopiert dann eure DSDT.aml in den Extra-Folder auf den bootbaren USB-Stick. Mit eurer DSDT sollte das System nun laufen wie geschmiert. Haltet euch nun weiterhin an den Guide.
Installation
Nachdem die Installation von OSX gelaufen ist, müsst ihr abermals vom USB Stick booten, aber diesmal nicht die Installation sondern euer frisch installiertes OSX auswählen. Denkt dran: EFI muss emuliert werden, dass OSX startet. Und EFI wird DERZEIT nur von eurem USB bereitgestellt.
Freut euch. Denn normalerweise läuft das System schon wunderbar. Weiter im Guide werdet ihr nun den Bootloader – analog wie ihr es schon für den USB-Stick gemacht habt – nun auf eure Partition kloppen. Danach kopiert ihr den Extra-Folder, wie er ist, auf die Chameleon-Partition.
Für was ist der Extra-Folder? Eigentlich ist dieser Folder die Essenz eures ganzen Systems, denn der Bootloader injiziert die Bestandteile dieses Folders beim Start in euer OSX. Für was ist das nütze? Bei Updates. Ihr könnt somit euer OSX komplett vanilla belassen, Updates nutzen und Änderungen werden lose gekapselt nur vom Bootloader injiziert. Somit minimiert man auch die Fehlerquellen. Sollte etwas nicht mehr laufen, obwohl es das vorher tat, so müsst ihr nur euren Extra-Folder anpassen und rebooten.
Somit ist mein Extra-Folder (siehe unteres Bild) sehr klein, da ein Großteil von OSX über die DSDT erkannt wird.

Nach der Installation
Bei mir lief egtl das ganze System. Lediglich der On-Board-Sound machte Zicken und benötigte eine Kernel-Extension, die ich hier gefunden habe. Bitte überprüft den Chipsatz des Onboard-Sounds und macht euch dann auf die Suche in den Foren. Oftmals findet man nach 2 Minuten suchen schon eine Lösung – auch für exotische Chips. Wenn alle Stricke reißen, so gibt es immer noch die Eier legende Wollmilchsau namens VoodooHDA.kext, die aus dem OpenBSD-Projekt portiert wurde.
Oh Gott. Nichts geht mehr.
Auch schon passiert. Keine Panik. Es lässt sich so gut wie Alles wieder rückgängig machen, wenn ihr für Backups gesorgt habt. Letztendlich müsst ihr nur in ganz, ganz, ganz, ganz seltenenen Fällen an den kext’s von OSX rumpfuschen. Solltet ihr dadurch euer System zerschossen haben, so müsst ihr im Chameleon-Bootloader das OSX im Single-User-Betrieb booten und das Ganze mit der Konsole fixen.
Haltet euch an folgendes How-To, um die kext’s wieder herzustellen, den Extension-Cache zu löschen und OSX wieder zu reparieren. Wie oben bereits erwähnt, muss man meist nur ein bis zwei Kexts wieder löschen oder ersetzen und schon läuft das System wieder.
Fazit
Da ich mich schon seit mehr als zwei Jahre mit dem Thema beschäftige, wusste ich leicht, wo ich suchen muss und an welchen Stellen ich die Kernel Panics beseitigen kann. Insgesamt erinnerte mich die Installation ein wenig an meine Gentoo-Odysee, die ich Jahre zuvor schon mal durchlebt habe, nur mit weniger Zwischenfällen und deutlich einfacherer. Durch den obig genannten Guide war aber die Installation sehr einfach und das System läuft wie geschmiert. Es ist halt Arbeit, die sich aber dann wirklich lohnt, denn OSX ist und bleibt ein schönes Betriebssystem, was den Spagat zwischen Casual und Programmierer gut schafft.